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Milliardär will Ausgliederung von Paypal

Milliardär will Ausgliederung von Paypal

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Der bekannte US-Investor Carl Icahn ist beim Internet-Auktionshaus Ebay eingestiegen. Er schlug schon vor, den Bezahldienst Paypal aus Ebay auszugliedern.

Icahn und ihm gehörende Firmen hätten Anteile von insgesamt etwa 0,82 Prozent erworben, teilte Ebay am Mittwoch in seinem Geschäftsbericht für das vierte Quartal mit. Der Milliardär habe vorgeschlagen, den Bezahldienst Paypal aus Ebay auszugliedern und als eigenständiges Unternehmen weiterzuführen. Daneben schlug Icahn demnach zwei seiner Mitarbeiter für Posten im Ebay-Vorstand vor. Paypal ermöglicht Zahlungen im Internet ohne Kreditkarte.

Das Unternehmen erklärte, es wolle sich «die Ansichten aller Anteilseigner, darunter auch von Herrn Icahn», gerne anhören. Allerdings glaube die Ebay-Führung nicht, «dass eine Aufspaltung des Unternehmens der beste Weg wäre, die Interessen der Aktionäre zu wahren». Über Icahns Personalvorschläge würden die zuständigen Gremien beraten.

Icahn will alles ändern

Icahn ist bekannt dafür, dass er in Unternehmen einsteigt, um deren Vorgehensweise zu ändern oder die Auszahlung von Dividenden an Aktienbesitzer durchzusetzen. Er hat unter anderem nach eigenen Angaben vom Mittwoch rund drei Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro) in den Apple-Konzern investiert.

Ebay teilte in seinem Geschäftsbericht mit, der Gewinn sei im vierten Quartal 2013 auf 850 Millionen Dollar gestiegen, 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr gab das Unternehmen einen Gewinn von 2,9 Milliarden Dollar bekannt, neun Prozent mehr als 2012.