Der russische Autobauer Avtovaz will nach schlechten Verkaufszahlen im vergangenen Jahr 7500 Stellen streichen und seine Belegschaft somit um etwa zehn Prozent reduzieren. Hintergrund seien «der Rückgang der Verkäufe in Russland und schlechte Marktaussichten für 2014», teilte der Lada-Produzent am Donnerstag mit.
2500 Manager, Fachkräfte und andere Angestellte müssten gehen, erklärte Avtovaz. Weitere 5000 Jobs sollten auf anderem Wege wegfallen, etwa indem frei werdende Stellen nicht neu besetzt würden.
Für 2013 hatte Avtovaz einen Rückgang der Autoverkäufe um 21,1 Prozent mitgeteilt. Zum Jahreswechsel übernahm Bo Andersson, ein früherer Manager von General Motors, die Führung bei Avtovaz. Das russische Unternehmen befindet sich im Übernahmeprozess durch Nissan aus Japan und Renault aus Frankreich.
Zu Demaart
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