Am 6. September 1863 gründeten 26 Vereine einen Dachverband für Musikvereine, den „Allgemeinen Luxemburger Musikverein“. Auguste Fischer war damals der erste Vorsitzende, musikalischer Direktor war Jean Antoine Zinnen, der Komponist der Luxemburger Nationalhymne.
Im Laufe der Zeit wurde der Name des Dachverbandes mehrfach gewechselt, zuletzt 1947. Seither trägt der Verband den Namen „Union Grand-Duc Adolphe“ (UGDA). Zahlreiche Musikvereine schlossen sich dem Dachverband an, 1863 waren es 26, heute zählt die UGDA 330 angegliederte Musikvereine, Chöre sowie Folklore- und Theatergruppen mit 12.300 Mitgliedern. Ein Jahr lang feierte die UGDA mit Konzerten, Gedenkgottesdienst, Flashmobs und anderen Veranstaltungen ihr 150-jähriges Bestehen. Das Jahr der Feierlichkeiten ging schnell vorbei und am Wochenende mit einem Galaabend sowie dem Kongress am Sonntag zu Ende. Der Einladung zum Galaabend im Casino folgten rund 300 Gäste, begrüßt wurden sie bei einem Aperitif mit einer „Cuvée spéciale 150 Joer UGDA“, welche musikalisch vom Orchester Fun Brass Band untermalt wurde. Während des mehrgängigen Galadiners lud das Orchester „Luxembourg Philharmonia“ unter der Leitung von Martin Elmquist zu einem unvergesslichen Gala-Musical ein.
Besonderer Einsatz
Als Höhepunkt des Abends galt die Ehrung langjähriger Mitglieder. 50 Mitglieder der UGDA setzen sich bereits seit 70 Jahren und mehr für Kultur und Musik ein. Präsident Louis Karmeyer dankte diesen für ihren besonderen und unermüdlichen Einsatz, für unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit sowie für den Beitrag zur Erhaltung der Luxemburger Kultur.
Vor Ort konnte die UGDA nur 15 der 50 Mitglieder für mehr als 70 Jahre Engagement ehren, viele Mitglieder konnten aufgrund von Krankheit nicht anwesend sein. Die anwesenden Mitglieder wurden mit der „Médaille de mérite en vermeil Grand-Duc Adolphe avec palmettes“ ausgezeichnet.
Gegen 22.00 Uhr wurde es dunkel im Saal, ein Riesengeburtstagskuchen, begleitet von einem kleinen Feuerwerk, wurde vom Organisationskomitee der 150-Jahr-Feier mit seinem Präsidenten Jacques Santer angeschnitten. Zum Abschluss des Galadiners und bis in die frühen Morgenstunden bot das Orchester Top Connection beste Musik und lud die Gäste zum Tanz ein. Der Abschluss der 150-Jahr-Feier fand am Sonntag in aller Früh mit dem Kongress im hauptstädtischen Konservatorium statt.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können