In diesem Jahr rechnet das Unternehmen mit einem wachsenden operativen Gewinn (Ebitda), wie es am Freitag in Luxemburg mitteilte. 2013 machten dem Konzern noch die schwache Nachfrage vor allem in Europa und der hohe Preisdruck zu schaffen.
Das Ebitda ging deshalb um mehr als 10 Prozent auf 6,9 Milliarden US-Dollar zurück. Allerdings lag der operative Gewinn im Schlussquartal mit 1,9 Milliarden schon fast 23 Prozent über dem von Ende 2012. Damit übertraf ArcelorMittal die Erwartungen von Analysten. In diesem Jahr soll das Ebitda nun auf rund 8 Milliarden Dollar steigen.
Mehr Nachfrage
Unter dem Strich stand aber auch 2013 noch ein Verlust von 2,5 Milliarden Dollar. Dabei schlugen im Schlussquartal erneut hohe Sonderbelastungen wie Abschreibungen, die Kosten für den Konzernumbau sowie für ein Steueramnestieprogramm in Brasilien zu Buche. Ein Jahr zuvor belief sich der Konzernverlust auf 3,4 Milliarden Dollar, was auch an hohen Abschreibungen auf das europäische Stahlgeschäft lag
ArcelorMittal rechnet dank der Konjunkturerholung in Europa mit einer weltweit anziehenden Nachfrage nach Eisen und Stahl. Insgesamt steige der Verbrauch 2014 um 3,5 bis 4 Prozent und damit etwas stärker als im vergangenen Jahr, teilte das Unternehmen weiter mit. Arcelor ist mit Abstand führender Stahlhersteller und gilt als Gradmesser für den Zustand des verarbeitenden Gewerbes weltweit. Seinen Betriebsgewinn will der Konzern 2014 um mehr als eine Milliarde auf acht Milliarden Dollar steigern.
Optimistischer Ausblick
Unternehmenschef Lakshmi Mittal sagte, er schätze die Aussichten für sein Unternehmen vorsichtig optimistisch ein. Vor allem das Ende der jahrelangen Rezession in der Euro-Zone gibt dem Stahlkocher Zuversicht: In Europa werde die Stahlnachfrage wieder steigen. Zuletzt hatten auf dem Kontinent Überkapazitäten den Stahlkonzernen schwer zu schaffen gemacht.
Zu Demaart
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