Auf internationalem Plan finden auch in diesem Jahr wieder einige Top-Athleten den Weg in die Brauereistadt. Bei den Herren befindet sich der dreifache Sieger (2005, 2007, 2010) aus Burundi, Onesphore Nkunzimana, auf der Anmeldeliste.
Das Programm
10.35: Scolaires-Mädchen (2.075 m), 10.45: Scolaires-Jungen (2.075), 10.55: Débutantes (1.450), 11.05: Débutants (1.450), 11.45: Ludiques-J./M. (500), 11.50: Benjamins-J./M. (500), 12.00: Minimes-M. (2.800), 12.20: Minimes-J. (2.900), 12.40: Cadettes (2.900), 13.00: Cadets (4.250), 13.20: Juniorinnen und Espoirs (4.250), 13.45: Junioren (6.225) und Espoirs (7.575), 14.30: Eurocross Frauen (5.500), 15.15: Eurocross Männer (10.275).
Für Najim El Qady (Marokko) ist die Strecke, nach seinen anspruchsvollen Auftritten in den Jahren 2010 und 2011, ebenfalls kein Neuland. Mit dem Marokkaner Chakir Boujataoui, der in diesem Jahr bereits einige Siege bei Cross-Rennen im Ausland einheimsen konnte, und dem Äthiopier Dame Tasama (5.000-m-Bestzeit: 13’12) befinden sich zwei weitere schnelle Läufer aus Afrika im Teilnehmerfeld. Den Belgier Atelaw Yeshetela (Bronzemedaille bei der Crosslauf-EM 2009 der U23) muss man auch auf der Rechnung haben. Im Blickpunkt steht ebenfalls, wie sich der erst 16-jährige amtierende Junioren-Weltmeister über 3.000 m, Yomif Kejelcha aus Äthiopien, aus der Affäre ziehen wird.
Hochkaräter
Auch bei den Frauen konnten die Organisatoren wahre Hochkaräter bekannt geben. Mit der derzeit erfolgreichsten Langstreckenläuferin aus Deutschland, Sabrina Mockenhaupt, begibt sich eine Athletin mit internationalem Renommee auf die 5.500-m-Strecke in Diekirch. „Mocki“, die sich zuletzt ausschließlich auf die Marathon-Distanz spezialisierte, konnte schon insgesamt 37 Meistertitel auf den verschiedensten langen Strecken feiern. Jedoch ist ein Erfolg für die 34-Jährige aus Siegen hierzulande alles andere als eine Selbstverständlichkeit.
Die letztjährige Siegerin, Eleni Gebrehiwot (Äthiopien), wird sicherlich die ärgste Konkurrentin im Kampf um den vordersten Platz werden. 2013 konnte die Athletin des TV Wattenscheid (wartet auf ihre Einbürgerung in Deutschland) mit einem neuen Streckenrekord beim zwölften Münster-Marathon in 2.29’12 aufhorchen lassen. Weitere starke Mitstreiterinnen um den ersten Platz werden wohl die deutsche Hochschulmeisterin Ulla Gatzweiler und die Belgierin Almensh Belete (Siegerin des Eurocross 2012, Vierte bei der Cross-EM 2012 in Budapest) sein.
Showdown
Aus einheimischer Sicht wird es zum ersten Showdown zwischen den Topfavoriten im Hinblick auf das Meisterschaftsrennen kommen. Zum ersten Mal in dieser Cross-Saison wird Pol Mellina (Celtic) auf luxemburgischem Boden starten. Mellina, der am letzten Sonntag mit seinem Team am Klub-Europapokal in Portugal teilnahm, befindet sich derzeit in exzellenter Form. „Die Strecke ist extrem schwer. Der Berg mitsamt den Treppen verlangt einem alles ab, der steile Abstieg nachher ist vielleicht noch schlimmer einzuschätzen“, gab der 25-Jährige zu Protokoll.
Den Kampf um das höchste Luxemburger Treppchen wird der Diekircher wohl mit Pascal Groben (CAB) austragen müssen, der sich in dieser Saison in guter Verfassung präsentiert. Inwiefern Vincent Nothum (CAB) als ernster Widersacher für dieses Duo gelten kann, bleibt abzuwarten.
Des Weiteren wird es interessant zu sehen sein, wie Yonas Kinde (CAB), der das nationale Cross-Geschehen nach Strich und Faden beherrscht, im internationalen Vergleich abschneiden wird. Beim Silvesterlauf in Trier war er bekanntlich starker Fünfter geworden.
Bei den Damen gibt es bisher keine luxemburgischen Teilnehmerinnen zu vermelden.
Zu Demaart
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