Die Industrieproduktion konnte im November vergangenen Jahres in Luxemburg mit 1,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat ein deutliches Plus verzeichnen. Damit stieg die Produktion des verarbeitenden Gewerbes im Großherzogtum so stark wie seit August nicht mehr. Im Oktober lag das Plus gerade mal bei 0,3 Prozent, im September gab es sogar ein leichtes Minus.
Im August war die Produktion der Industrie in Luxemburg im Vergleich zum Vormonat um 2,0, im Juli sogar um 3,3 Prozent gewachsen. Im Vergleich zum November 2012 betrug das Plus im November sogar 6,1 Prozent, nach 1,1 Prozent im Oktober.
Noch im Juli verzeichnete die Industrie in Luxemburg mit minus 5,6 Prozent einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Portugal verzeichnet stärksten Anstieg
In der Eurozone ging die Industrieproduktion im Dezember um 0,7 Prozent im Vergleich zu November zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat betrug das Plus hingegen 0,5 Prozent.
Den stärksten Anstieg im Jahresvergleich verzeichnete Portugal mit 7,1 Prozent, wohingegen die Produktion in Malta um 7,3 und die in Irland um 6,7 Prozent einbrach.
Im Jahresvergleich konnte die Produktion des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland um 2,4 Prozent zulegen. Im Vergleich zum November ging die Produktion allerdings um 0,7 Prozent zurück.
In Frankreich war die Produktion im Jahresvergleich mit 0,3 Prozent minus leicht rückläufig. Auch in Italien fiel die Produktion um 0,7 Prozent im Vergleich zum Dezember 2012, während sich die spanische Industrie erholte und 1,7 Prozent zulegen konnte.
Den stärksten Rückgang verzeichnete der Energiesektor mit minus 1,9 Prozent.
(Stefan Osorio-König/Tageblatt.lu)
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