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«Immer Luxemburger»

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Welchen Bezug hat der Schweizer Ski-Langläufer Dario Cologna, zweimal Olympia-Gold in Sotschi, zu Luxemburg? Nun, sein Manager ist Luxemburger: Marc Biver (62) wurde in Luxemburg geboren, lebt aber seit seinem 8. Lebensjahr in der Schweiz.

«Wenn man in Luxemburg geboren ist, bleibt man immer Luxemburger. Ich bin dem Land sehr verbunden und treu geblieben, auch wenn ich nicht mehr dort wohne», stellt er aber gleich zu Beginn des Tageblatt-Gesprächs klar. Sein Vater wohnt in Luxemburg, Biver weilt regelmäßig im Großherzogtum.

1981 gründete Marc Biver seine eigene Sport-Management-Agentur, die er 1992 an den weltgrößten Sportvermarkter IMG verkaufte. Biver war anschließend lange für IMG Schweiz tätig, war u.a. Direktor der Rad-Rundfahrt Tour de Suisse. Seit 2008 arbeitet Biver für die Agentur Tridem Sports und betreut dort Dario Cologna, der bereits 2010 in Vancouver erstmals eine olympische Goldmedaille gewonnen hatte.

Sportlicher Erfolg, das ist die Gegenwart. Für Biver extrem wichtig in seiner Arbeit ist aber v.a. die Zeit nach der Sportkarriere: «Das Leben nach der Sportkarriere ist wichtiger als das Leben während der Karriere. Ein Athlet verdient während seiner Karriere viel, hat aber wenig Ausgaben. Nach seiner Laufbahn änderte sich dies und es kommt weniger Geld rein. Darauf muss man den Sportler vorbereiten und zeigen, was nach der Karriere kommt.»

Dies sieht er auch quasi als Definition seines Berufs an: «Es ist nicht wichtig was du verdienst, sondern was nachher noch übrig ist. Das macht den Unterschied zwischen einem weniger guten und guten Manager aus.»

Zu Becca: «Nichts mehr gehört»

Neben der Tour de Suisse hatte Marc Biver bekanntlich auch einen Exkurs in die Welt der Profi-Radteams (Astana). Und eigentlich sollte er 2011 Manager des aufzubauenden Luxemburger Profi-Teams werden. Biver dazu: «Flavio Becca hatte mich kontaktiert. Ich wollte das Projekt angehen, auch aus einem nationalen Gefühl heraus. Aber von einem Tag auf den anderen habe ich dann nichts mehr von Flavio Becca gehört.»

Die ganze Story lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe des Tageblatt, sowie als Epaper.