Die Preisteuerungsrate ist im Januar gesunken, bleibt aber bei 1,5 Prozent. Grund hierfür sei der Winterschlussverkauf. Er hat die Inflation um 0,91 Prozent im Vergleich zum Dezember 2013 gedrückt. Ohne die «Solden» hätte man einen Inflationszuwachs von 0,23 Prozent verzeichnet, so der Statec in einer Mitteilung. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Inflationsrate jedoch um 2 Prozent erhöht.
Im Januar seien besonder die Preise für Kleidungsstücke und Schuhe in den Keller gegangen, so das Statistische Amt. Im Durchschnitt sanken sie in Januar um 15,9 Prozent im Vergleich zum Dezember des letzten Jahres. Die Erdöl-Preise gingen im Januar um 0,7 Prozent zurück. Im Vergleich zum Januar 2013 sind die Ölpreise um 4,7 Prozent gesunken.
Parken wird teurer
Auf der anderen Seite wurde im Januar dieses Jahres eine Preissteigerung bei den Reparaturen und dem Unterhalt der Fahrzeuge (+1,1 Prozent) oder den Parkgebühren (+5,2 Prozent) festgestellt. Auch die Versicherungen sind im letzten Monat um 1,6 Prozent teurer geworden. Für Pauschalreisen musste man im Januar ebenfalls tiefer in die Tasche greifen, als im Dezember ((+4,2 Prozent).
Der Statec hat dann auch seine Vorhersage für 2014 und 2015 veröffentlicht. In diesem Jahr wird mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von 1,5 Prozent gerechnet. Für nächstes Jahr wird eine Rate von 1,7 Prozent vorhergesagt. Die nächste Index-Tranche würde im Oktober dieses Jahres erfallen.
Zu Demaart
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