Einem Internetnachrichtenportal zufolge soll der Minister gesagt haben: „Ich will ihm sein Leben nicht verderben.“
Pierre Barthelmé ist „Conseiller de gouvernement 1re classe“ im Tourismusministerium und auch aktiv in der Politik. Als Kandidat bei den Neuwahlen auf der Liste der CSV Süden soll der Spitzenbeamte seine Position genutzt haben, um an Privatadressen aus dem nationalen Datenarchiv zu gelangen. Damit soll der Beamte Wahlkampf für seine Person betrieben haben, indem er Wahlbroschüren an die Adressen verschickte.
Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob das Regierungskommissariat, das mit der disziplinarischen Untersuchung beauftragt ist und im Grunde unabhängig arbeiten soll, sich über die Weisung des Ministers hinwegsetzen darf.
Zu Demaart
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