Mittwoch14. Januar 2026

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Ciocius achter Streich

Ciocius achter Streich

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TISCHTENNIS - Traian Ciociu sicherte sich bei den nationalen Meisterschaften seinen achten Titel und setzte sich im Finale mit 4:0 gegen Gilles Michely durch. Bei den Frauen gab es einen Erfolg von Sarah de Nutte.

Unter den zahlreichen Spielern, die sich am Wochenende für die Landesmeisterschaften eingeschrieben hatten, hatten sich Luca Mladenovic und Eric Glod etwas überraschend ins Viertelfinale gemausert. Mladenovic hatte sich am Samstag sehr deutlich mit 4:0 gegen Kintzele behaupten können, der zuvor Bast aus dem Rennen geworfen hatte.

Auch Glod, der sich im Gemischt-Doppel die Goldmedaille umhängen konnte, lieferte im Achtelfinale eine sehr solide Leistung und bezwang den favorisierten Jim Cloos. Im Viertelfinale gewann Glod das Duell der Außenseiter, wehrte sich im Halbfinale gut gegen Ciociu, konnte dem Routinier allerdings kaum gefährlich werden.

Nach klaren Erfolgen von Michely gegen Hansen und De Sousa gegen Kox lieferten sich beide Spieler ein sehr umstrittenes Halbfinale auf gutem Niveau, in dem sämtliche Sätze mit sehr knappen Resultaten endeten. Michely, der einen sehr guten Eindruck hinterließ, konnte sich schließlich mit 4:1 behaupten.

Ewige Rivalen

Im Herrenfinale standen sich die beiden ewigen Rivalen Ciociu und Michely dann gegenüber. Ciociu wirkte insgesamt frischer als Michely, der bereits doppelt so viele Spiele absolviert hatte, da er im Doppel auch bis ins Finale vorgedrungen war, während Ciociu bewusst auf die Teilnahme am Doppelwettbewerb verzichtet hatte, um sich voll und ganz auf die Einzel konzentrieren zu können, mit dem Ziel, den Rekord des achtfachen Landesmeisters Carlo Jaminet auszugleichen.

Ciociu hatte dann auch den besseren Start und führte schnell mit 1:0. Im zweiten Satz konnte Michely seine ständige Führung nicht durchbringen und musste den Satz letztlich mit 11:13 abgeben. Danach spielte Ciociu einfach taktisch besser und ließ Michely keine Chance mehr, sodass er verdient das Finale mit 4:0 für sich entscheiden konnte.

Doppel

Im Herrendoppel kam es zu einer Neuauflage des Finals aus dem vergangenen Jahr, in dem vier der fünf Spieler aus dem Kader der Düdelinger ersten Mannschaft aufeinandertrafen. Hatten im letzten Jahr noch Kill/Simon die Nase vorne, konnten Michely/Bast ihre Revanche nehmen und gewannen, wenn auch knapp, mit 3:2.

Eine faustdicke Überraschung gab es allerdings im Gemischt-Doppel, in dem sich die beiden Wintger Spieler Simon/Glodt durchsetzen konnten. Vor allem im Halbfinale gegen De Nutte/Hansen lieferten die beiden eine sehr ansprechende Leistung unter ihrem Coach Joël Decker. Die Paarung Schlink/Feltes musste sich erneut nur mir dem Vizelandesmeistertitel zufrieden geben.

Mit einem 4:1-Erfolg im Finale über Tessy Gonderinger sicherte sich Sarah de Nutte ihren zweiten Landesmeistertitel.

De Nutte souverän

Nach der verletzungsbedingten Absage der amtierenden Landesmeisterin Egle Sadikovic machten sich bei den Frauen gleich mehrere Spielerinnen berechtigte Hoffnungen auf den Titel. So war es auch wenig erstaunlich, dass mit De Nutte, Gonderinger, Hartmann und Konsbrück die vier gesetzten Spielerinnen den Sprung ins Halbfinale schafften.

Lediglich Hartmann hatte im Viertelfinale einige Probleme, um sich gegen Annick Stammet zu behaupten, musste sie doch einem 1:3-Rückstand hinterherlaufen, bevor sie sich schließlich mit 4:3 durchsetzen konnte.

Auch im Halbfinale ließ sie zunächst De Nutte mit 2:0 davonziehen, bevor sie den 2:2-Ausgleich schaffte. In den folgenden Sätzen hatte sie allerdings Mühe, um mit der taktischen Umstellung von De Nutte zurechtzukommen, so dass diese als Erste, und vor allem auch sehr verdient, das Ticket für das Finale knipsen konnte.

Indessen musste auch Tessy Gonderinger in einer spannenden Partie kämpfen, um Dani Konsbrück zu besiegen. Zunächst sah auch in diesem Spiel alles nach einem klaren Erfolg für die Spielerin aus Saarbrücken aus, aber Konsbrück wollte sich nicht so leicht geschlagen geben, wurde aktiver, erspielte sich den Ausgleich, konnte letztlich nicht gewinnen, sodass die beiden Favoritinnen auf den Titel sich im Finale auf Augenhöhe trafen.

Sarah de Nutte taktisch besser

Das Finale war im Gegensatz zu den vorigen Spielen kaum spannend. De Nutte wirkte bestimmter und schien auch taktisch besser eingestellt zu sein. Sie setzte Gonderinger ständig unter Druck und variierte ihr Spiel fast bei jedem Ballwechsel. Mit diesem 4:1-Erfolg über Gonderinger sichert sich die Profisportlerin und kann mit zwei Gold- und einer Bronzemedaille auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken.

Im Doppel der Frauen konnten Gonderinger/De Nutte ihren Titel verteidigen und setzten sich deutlich gegen die Paarung Schaus/Simon durch.