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Ohne Lavillenie, mit Tshilumba

Ohne Lavillenie, mit Tshilumba

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Am Freitag (07.03.14) beginnt im polnischen Sopot die Hallen-WM der Leichtathleten. Der Superstar, Stabhochsprung-Überflieger Renaud Lavillenie, fehlt wegen Verletzung. Als einzige Luxemburger Vertreterin ist Sprinterin Tiffany Tshilumba am Start.

Insgesamt 2,464 Millionen Dollar (1,79 Millionen Euro) Preisgeld schüttet der Leichtathletik-Weltverband IAAF bei der Hallen-WM aus. Jeder Einzel-Weltmeister erhält eine Prämie von 40.000 Dollar (29.100 Euro), teilte die IAAF mit. Für einen Hallenweltrekord werden zusätzlich 50.000 Dollar (36.400 Euro) ausgelobt.

In der laufenden Hallensaison sind bereits drei Weltrekorde gefallen: Die Äthiopierin Genzebe Dibaba eroberte die neuen Bestmarken über 1.500 m (3:55,17 Minuten) und 3.000 m (8:16,60). Frankreichs Stabhochsprung-Olympiasieger Renaud Lavillenie schraubte den Uralt-Rekord von Sergej Bubka um einen Zentimeter auf 6,16 Meter. Dibaba ist in Sopot am Start, Lavillenie hat dagegen wegen einer Verletzung absagen müssen.

Insgesamt 587 Athleten – 310 Männer und 277 Frauen – haben für die dreitägigen Titelkämpfe in der neuen Ergo-Arena der Ostsee-Stadt gemeldet.

Tshilumba folgt Fiegen

Einzige Luxemburger Vertreterin ist Tiffany Tshilumba. Der nationale Verband FLA profitierte von der Möglichkeit einer Wildcard, um die junge Sprinterin zu nominieren.

Die 17-Jährige gab der FLA im Übrigen bereits recht, was die Selektion angeht: Nach fünf Landesrekorden in dieser Hallensaison folgte bei der WM-Generalprobe am vergangenen Freitag in Metz Rekord Nr. 6.

Tshilumba steigerte ihre eigene Bestmarke über 60 m auf nun 7.44 Sekunden. Über die 60 m startet die Schifflingerin auch in Sopot; die Vorläufe finden am Samstag statt. In unserer morgigen Ausgabe werden wir näher auf Tshilumbas Wettkampf eingehen.

Bei der erwähnten Generalprobe in Metz gab bekanntlich David Fiegen ein Comeback; Fiegen war 2004 in Budapest auch der letzte Luxemburger Vertreter bei einer Hallen-Weltmeisterschaft gewesen. Der Escher schied damals in den 800-m-Vorläufen aus.