Auf den Wiesen entlang des Oberlaufs der Syr im Europäischen Vogelschutzgebiet des Syrtals rasten regelmäßig auch Weißstörche («Wäisse Stuerk») auf ihrem Zug von Afrika in die Brutgebiete in Mittel- und Nordeuropa. Dort wartet man nun gespannt auf die Durchreisenden.
Bereits vor 20 Jahren errichtete «natur&ëmwelt» dort drei Plattformen in zwölf Meter Höhe, die als Nistplatz für den Weißstorch dienen. In den vergangenen Tagen wurden sie mit Weidematerial ausgefüllt. 2013 war es das erste Mal, dass dort ein Weißstorch erfolgreich zwei Jungvögel großziehen konnte.
Gespanntes Warten
Bis auf die Brut in Schifflange-Dumontshaff aus dem vergangenen Jahr gibt es aus Luxemburg keine gesicherten Nachweise, ob der Weißstorch früher bereits hierzulande gebrütet hat. Dennoch werden Weißstörche regelmäßig in Luxemburg gesichtet. Hier handelt es sich meist um Tiere auf dem Weg in ihre Brutgebiete oder zurück in ihre Winterquartiere in Afrika, die kurz bei uns rasten, heißt es am Freitag vom SIAS (Syndict intercommunal à vocation multiple/Station biologique Naturzenter)
Weißstorche sind in Europa selten geworden. Ein Grund sind die Trockenlegungen von Feuchtgebieten in Mitteleuropa im vergangenen Jahrhundert. Er ernährt sich von Kleintieren wie Fröschen, Schlangen oder auch Nagetieren.
Ende August zieht er nach Afrika und kehrt im März zurück.
Zu Demaart
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