Ob am Samstag (22.03.14) in Mainz oder am Dienstag in Berlin – die früheste deutsche Meisterschaft der Bundesliga-Geschichte ist Rekordchampion FC Bayern München ohnehin nicht mehr zu nehmen. „Wann wir Meister werden, ist zweitrangig“, meinte Nationalspieler Toni Kroos.
Die Meisterschaft ist am Wochenende entschieden, wenn der FC Bayern seine Partie beim Europa-League-Anwärter FSV Mainz 05 gewinnt und die beiden West-Verfolger Borussia Dortmund (in Hannover) und Schalke 04 (gegen Braunschweig) in ihren Partien keinen Dreier schaffen. Das glauben die Münchener allerdings nicht. „Ich gehe nicht davon aus“, sagte Arjen Robben.
Spannender Abstiegskampf
Wesentlich spannender ist die Situation im Abstiegskampf, wo die Konkurrenten mit drei Spielen innerhalb von einer Woche Boden gutmachen oder schon fast aussichtslos zurückfallen können. Selbst Schlusslicht Braunschweig schöpft bei fünf Punkten Rückstand auf den rettenden 15. Platz und neun ausstehenden Begegnungen weiter Hoffnung. „Es deutet alles darauf hin, dass es bis zum letzten Spieltag spannend bleibt“, meinte Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht vor der Partie bei den favorisierten Schalkern.
Vier Teams aus dem unteren Tabellendrittel treffen in direkten Duellen aufeinander. Dabei steht die Partie zwischen dem VfB Stuttgart (21 Punkte) und dem Hamburger SV (23) im Blickpunkt. Beide Clubs setzen im Abstiegskampf auf neue Trainer. HSV-Coach Mirko Slomka hat seinem Team schon eine neue Kompaktheit verordnet, allerdings sind die Hanseaten seit fünf Monaten ohne Auswärtssieg.
Für den 1. FC Nürnberg kann sich in einer Woche fast alles entscheiden. Zunächst in den beiden Heimspielen am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt und gegen den VfB Stuttgart am Mittwoch, ehe die Partie beim SC Freiburg die „Woche der Wahrheit“ beendet.
Zu Demaart
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