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Dominique Baudis ist tot

Dominique Baudis ist tot

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Der französische Ombudsmann Dominique Baudis ist am Donnerstagmorgen im Alter von 66 Jahren gestorben.

Baudis war Medienberichten zufolge schwer krank, vor ein paar Tagen war er am Gehirn operiert worden. Dominique Baudis war 2011 von Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy zum französischen «Défenseur des droits» (Ombudsmann) ernannt worden. Er war der erste, der dieses Amt bekleidete.

Dominique studierte Politikwissenschaften. Nach seiner Schulzeit Ende der 1970er arbeitete Baudis als Journalist. Als Auslandskorrespondent für den französischen Fernsehsender TF1 war er im Nahen Osten. Als Nachrichtensprecher auf TF1 arbeitete er von 1977 bis 1980 und von 1980 bis 1982 auf FR3.

Parteiwechsel

Baudis war zuerst Mitglied der christdemokratischen Partei Centre des démocrates sociaux. Er wechselte aber die Partei und wurde Mitglied der Union pour un mouvement populaire (UMP). Er wurde 1983 Nachfolger seines Vaters Pierre als Bürgermeister von Toulouse. Er war erster Bürger der Stadt bis 2001.

Von 1986 bis 2001 war Baudis Abgeordneter in der Nationalversammlung. Er war von 2001 bis 2007 Vorsitzender des Conseil supérieur de l’audiovisuel. 2007 übernahm er die Leitung des Institut du monde arabe. Baudis war von 1984 bis 1989 und von 2009 bis Juli 2011 EU-Parlamentarier.

Baudis wäre am 14. April 67 Jahre alt geworden. Er war zweimal verheiratet und ist Vater von drei Kindern.