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«Ich habe nichts gegen Hunde»

«Ich habe nichts gegen Hunde»
(dpa)

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Ein neues Anti-Hunde-Magazin ist erschienen. Es heißt "Kot & Köter". Auf Facebook überschlagen sich die Ereignisse. Die Aufregung bei Tierfreunden ist groß.

Nuttenpudel, der Ekel vor dem Mops und biologisch abbaubare Hundekotbeutel: Das sind Themen des neuen Magazins «Kot & Köter» eines deutschen Journalisten, das am Freitag in Hamburg vorgestellt wurde. Die Nullnummer der «Zeitschrift für den deutschen Hundefeind», wie es im Untertitel heißt, wurde über Spenden (Crowdfunding) finanziert. 7000 Euro benötigte Beleites für Layout und Druck der ersten 1000 Stück.

Ein Autor schreibt über seinen Ekel vor der Rasse Mops. Ein anderer erklärt das «Nuttenpudel-Phänomen» – Pudel als typisches Accessoire für Prostituierte. Außerdem werden den Hundebesitzern spaßhaft ökologisch abbaubare Hundekotbeutel oder elektronische Wachhunde empfohlen.

Problem mit dem Kot

Vier Mal im Jahr soll die Zeitschrift mit der Blattlinie «satirisch – bissig – realistisch» nun zu einem Preis von 7,80 Euro erhältlich sein, vorerst allerdings nur im Abo. Die Idee zu dem Magazin war bereits 1992 aus einer Bierlaune heraus entstanden. Danach war Journalist mit dem Cover der Zeitschrift in zahlreichen Talkshows unterwegs gewesen, musste sich als böser Bub dem Unverständnis der Hundefreunde stellen. Auch auf Facebook tummeln sich die Gegner. Es gibt bereits eine «offene Gruppe» namens «Hundezeitschrift Kot & Köter Hamburg NEIN DANKE».

Nun ist der Journalist in Rente und hat die Idee wieder aufgegriffen. Sein Magazin stößt auf geteilte Meinungen: «Ich habe jetzt 850 Abonnenten und 230 noch unbeantwortete Anfragen, aber ich bekomme auch Drohungen von Leuten, die sich durch die Zeitschrift angegriffen fühlen», sagte Wulf Beleites. Dabei habe er gar nichts gegen Hunde, sein Problem seien eher die Hundebesitzer, die ihr Tier nicht erziehen oder deren Kot nicht wegräumen.