Die beiden großen deutschen Energiekonzerne E.ON und RWE möchten ihre Anteile am luxemburgischen Energieversorger Enovos versilbern. Das bestätigte Enovos-Geschäftsführer Jean Lucius am Freitagabend gegenüber dem Tageblatt. «Die beiden Konzerne verfolgten solche Überlegungen, der Verkaufsprozess sei aber noch nicht angelaufen,» so Lucius. Demnach sei es auch noch zu früh, um über mögliche Käufer zu reden.
Über mögliche Gründe wusste er nichts zu sagen. Allerdings ist bekannt, dass die beiden deutschen Energiekonzerne mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben und versuchen, sich neu aufzustellen.
RWE hält 18,36 Prozent der Anteile von Enovos, E.ON hält zehn Prozent. Wichtigster Aktionär bleibt der Luxemburger Staat mit 35,54 Prozent.
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