Der Antrag, dem Spitzenpersonal Boni in Höhe des doppelten Grundgehaltes zu zahlen, sei abgelehnt worden, die Royal Bank of Scotland werde ihn nicht weiter verfolgen, teilte das Institut am Freitag in London mit.
Nach der neuen EU-Gesetzgebung dürfen Finanzinstitute ihren Managern nur noch Boni in Höhe des Jahres-Grundgehaltes zahlen. Für eine Verdoppelung ist die Zustimmung der Aktionäre notwendig. «Ich bin froh, dass die RBS das eingesehen hat», sagte Finanzminister George Osborne am Freitag. Die Aktionäre keiner anderen europäischen Großbank haben bisher die Bonusbremse gezogen und ihren Vorständen die Ausweitung auf 200 Prozent des Grundgehaltes verboten.
Die britische Regierung machte damit als Hauptaktionär der RBS von einem Gesetz gebraucht, gegen das sie selbst vehement vorgegangen war. Gegen die sogenannte Bonusbremse hatte Großbritannien noch im September vergangenen Jahres ein Klagverfahren vor europäischen Gerichten angestrengt.
Zu Demaart
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