Sonntag1. Februar 2026

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Airberlin rutscht tief in die roten Zahlen

Airberlin rutscht tief in die roten Zahlen

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Die angeschlagene zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Airberlin ist im vergangenen Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht.

Der Nettoverlust von Airberlin belief sich auf 315,5 Millionen Euro, so das Unternehmen am Sonntagabend. Der Konzern kündigte einen umfassenden Rekapitalisierungsplan im Umfang von 450 Millionen Euro bis zum Jahresende an, der das Unternehmen «zurück in die Profitabilität» führen soll.

Im Jahr 2012 hatte Airberlin noch ein leichtes Plus von 6,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Umsatz ging nun der Unternehmensmitteilung zufolge von 4,31 Milliarden Euro im Jahr 2012 auf 4,15 Milliarden Euro im vergangenen Jahr zurück.

Millionen von Etihad

Dem angeschlagenen Unternehmen sollen nun bis Jahresende 450 Millionen Euro zufließen – davon 300 Millionen Euro über eine Wandelanleihe der Fluggesellschaft Etihad aus Abu Dhabi. Die restlichen 150 Millionen Euro will Airberlin demnach über eine eigene Anleihe erlösen. Zum Zuständigen für die Restrukturierung ernannte Airberlin Marco Ciomperlik, der ab Mai den Prozess leiten soll.

Airberlin-Chef Wolfgang Prock-Schauer erklärte, die Neustrukturierung sei auf «Effizienz fokussiert». Zugleich forderte er die Regierung auf, die nötigen Rahmenbedingungen für die Luftfahrtindustrie zu schaffen und die «Luftverkehrssteuer abzuschaffen». Im vergangenen Jahr habe Airberlin allein 142,9 Millionen Euro für die Steuer abgeführt.