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Zhengzhou -Flug startet erst am 29. Mai

Zhengzhou -Flug startet erst am 29. Mai

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LUXEMBURG - Gestern wurde der geplante Jungfernflug nach China kurzfristig abgesagt. Der Grund war das Fehlen der Flugrechte für einen regulären Linienflug in China. Jetzt soll am 29. Mai ein neuer Anlauf genommen werden.

Der Jungfernflug der Cargolux-Verbindung zwischen Findel und der chinesischen Stadt Zhengzhou sollte eigentlich am 24. April abheben. Nun wurde einige Stunden vor dem Start der Flug abgesagt, weil die notwendigen Flugrechte für einen regulären Linienflug nach China nicht von der Cargolux eingeholt wurden. Grund für die administrativen Probleme seien «unvorhersehbare Änderungen in der Autorisierungsprozedur» gewesen, erklärt die Luxemburger Frachtfluggesellschaft am Freitag in einer Mitteilung.

Die Ladung, die mit dem Jungfernflug nach Zhengzhou transportiert werden sollte, werde auf andere Flugzeuge nach China umgeladen. Die Unannehmlichkeiten für die Kunden seien minim, versichert Cargolux. Jetzt soll der Jungfernflug nach China am 29. Mai stattfinden. Dann würden alle erforderlichen Genehmigungen und Papiere vorliegen.

Dirk Reich, der neue Geschäftsführer der Cargolux und Infrastrukturminister François Bausch sollten in Zhengzhou der Landung des Cargolux-Flugzeugs beiwohnen. Sie werden später wieder nach China fliegen müssen. Die Reise nach Zhengzhou sei aber nicht umsonst gewesen. Während ihres Aufenthalts in China hätten sie einen «klaren Plan für die weitere Entwicklung der Partnerschaft» zwischen beiden Ländern entwickelt, heißt es in der Mitteilung.

Die chinesische HNCA besitzt seit kurzem 35 Prozent der Cargolux-Anteile. Bezahlt hat HNCA dafür 120 Millionen Dollar.