Die Würfel sind noch nicht gefallen. Die Berechnungen und Konsultationen bezüglich der Neuregelung des Kindergeldes sind noch nicht abgeschlossen. Folglich gibt es auch keine Entscheidung über die künftige Höhe des Kindergeldes. Das erklärte Familienministerin Corinne Cahen am Montagmorgen im zuständigen parlamentarischen Ausschuss.
Die CSV hatte aufgrund von Medienberichten, die von einer Begrenzung auf 2.500 Euro pro Kind pro Jahr redeten, um eine Dringlichkeitssitzung der parlamentarischen Kommission in Anwesenheit der Familienministerin gebeten.
Cahen dementierte die Gerüchte kategorisch. Noch gebe es keine Entscheidung, die Arbeiten im Ministerium seien nicht beendet, erklärte Cahen nach der Sitzung gegenüber dem Tageblatt. Der Vorsitzende der Parlamentskommission, Gilles Baum (CSV) zeigte sich gestern mit den Erklärungen der Familieninisterin zufrieden. Cahen kritisierte gegenüber der CSV, man solle keine Politik aufgrund von Hörensagen betreiben.
Zu Demaart
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