Donnerstag15. Januar 2026

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Aktionskomitee will öffentliche Debatte

Aktionskomitee will öffentliche Debatte
(Hervé Montaigu)

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Nach dem Streik vom 25. April, an dem sich mehr als 15.000 Personen beteiligten, wollen die Schüler und Studenten den Druck aufrechterhalten und eine öffentliche Debatte organisieren.

Die Regierung halte streng an ihren ursprünglichen Plänen fest und wolle nichts Substanzielles am Gesetz ändern, kritisierte am Montag das Aktionskomitee 6670. Bislang habe es keine Eingeständnisse oder inhaltliche Signale gegeben, die hoffen ließen, dass Bildungsminister Claude Meisch bereit sei, ergebnisoffene Diskussionen zu führen, sagte Milena Steinmetzer vom Aktionskomitee.

Auf einer Informationsversammlung legten die jungen Leute am Montag den künftigen Kurs fest. An den Sinn von Diskussionen hinter verschlossenen Türen im Ministerium glauben die sie nicht mehr. «Wir wollen eine öffentliche Debatte, damit sich Minister Meisch nicht weiterhin in Scheinverhandlungen flüchten kann», erklärte Steimetzer. Deshalb planen die jungen Leute jetzt, eine öffentliche Debatte zu organisieren, die offen für die Presse sowie alle Interessierten ist und zu der sie Minister Claude Meisch einladen wollen.

Weitere Aktionen

Neben Vertretern des Aktionskomitees sollen auch andere Vereinigungen vertreten sein. Ein genaues Datum und der Veranstaltungsort stehen noch nicht fest. Die Vorbereitungen sollen aber aufgrund des Zeitdrucks schnell vorangetrieben werden.

«Wir wollen neben dem Dialog den Druck hoch halten und planen weitere Aktionen», meinte Sarah Diederich vom Aktionskomitee. Geplant sind symbolische Aktionen, die den Widerstand der Schüler auf kreative Weise zum Ausdruck bringen. Doch nicht nur der Minister, sondern auch die zuständige Komission der Abgeordnetenkammer trage Verantwortung, meint das Komitee. Das Aktionskomitee plant folglich, die Parlamentarier der Kommission anzuschreiben. Außerdem erhoffen sich die Schüler und Studenten ein öffentliches Hearing in der Kommission, um über ihre Petition sowie ihre diversen Kritikpunkte zu reden.

(Michelle Cloos)