Ein russisches Gasembargo im Rahmen der Ukraine-Krise werde nicht unmittelbar zu einem Engpass bei der nationalen Gasversorgung führen. So jedenfalls die Einschätzung des Wirtschaftsministeriums. Zwar stammen rund 24 Prozent des luxemburgischen Gases aus Russland, bestätigte Staatssekretärin Francine Closener am Dienstag vor den Abgeordneten. Nach der Krise 2009, als Russland schon einmal den Gashahn zudrehte, habe sich die EU ihr Verbundnetz, über das auch Luxemburg gespeist wird, aber so aufgestellt, dass es ausreichend Reserven und Alternativen, etwa durch die Einspeisung von verflüssigten Gasimporten aus Norwegen und Übersee gebe.
" class="infobox_img" />Staatssekretärin Francine Closener.
Ein weiteres Thema war das Quitschen an der «Blauen Brücke». «Schrauben, die auf Metall reiben»; so umschrieb es Minister François Bausch (DP) die Ursachen für das Quietschen der provisorischen Brücke («blo Bréck»), die seit Kurzem die Oberstadt mit dem Plateau Bourbon verbindet. Spätestens ab nächstem Sonntag werde man der Brücke das Quietschen aber ausgetrieben haben, so der Minister, der sich bei den direkten Anrainern für die Lärmbelästigung entschuldigte. Bereits seit dem 30. April werde an der Lösung des Problems gearbeitet, erklärte er auf eine Anfrage von Roger Negri (LSAP).
Am Dienstag verabschiedete das Parlament auch das neue digitale Funknetz «Renita«. Zur EU-Présidence im zweiten Halbjahr 2015 wird der «RIFO» durch das neue digitale und verschlüsselte Kommunikationssystem ersetzt.
Zu Demaart
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