Die Luxemburger Frachfluggesellschaft Cargolux kündigte am Freitag an, ihren Junfernflug nach Zhengzhou erneut zu vertagen. Die Boeing 747 F8 soll jetzt am 14. Juni starten. Grund für die erneute Verschiebung sei wie schon vorher das Fehlen der notwendigen Genehmigungen für einen regulären Flugbetrieb zwischen Luxemburg und China. Cargolux ist aber zuversichtlich, dass die administrativen Probleme bis zum neuen Abflugtermin aus der Welt geschafft werden, heißt es in einer Mitteilung der Gesellschaft.
Der Jungfernflug sollte eigentlich am 24. April stattfinden. Sogar eine Maschine war provisorisch umgetauft worden. Damals wurde der Start für Flug CV9744 aber kurzweilig abgesagt, weil die Flugrechte für einen regulären Linienflug in China fehlten. Die Erlaubnis wurde von Cargolux zu spät angefragt, hieß es damals aus dem
Infrastrukturministerium. Der Flug sollte dann am 29. April stattfinden, wurde aber auf dem 29 Mai vertagt. Doch diese Frist wird auch nicht eingehalten werden.
Die chinesische HNCA besitzt seit kurzem 35 Prozent der Cargolux-Anteile. Bezahlt hat HNCA dafür 120 Millionen Dollar.
Zu Demaart
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