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GoPro will 100 Millionen von der Börse

GoPro will 100 Millionen von der Börse

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Waghalsige Skisprünge, steile Abfahrten mit dem Moutainbike oder Klettern in der Steilwand - wenn derartige spektakuläre Videos auftauchen, sind sie oft mit Kameras von GoPro gemacht. Nun geht das Unternehmen an die Börse.

Der für seine Hero-Actionkameras bekannte kalifornische Hersteller GoPro will beim Gang an die Börse bis zu 100 Millionen Dollar einnehmen. Das geht aus dem am Montag veröffentlichten Börsenprospekt hervor.

Die Summe kann sich allerdings bis zum eigentlichen Handelsbeginn noch ändern. Ein Datum für den Start und einen Einzelpreis pro Aktie gibt es noch nicht. GoPro will an unter dem Kürzel «GPRO» an die rein elektronische Börse Nasdaq gehen.

Bei Sportlern beliebt

Die Hero-Kameras erfreuen sich besonders unter Sportlern großer Beliebtheit. Die kleinen, robusten Geräte lassen sich beispielsweise an Helmen befestigen und nehmen Videos oder Fotos in voller Fahrt auf. Sie sind etwa bei Ski- oder Fahrradfahrern beliebt.

Die Kameras bringen GoPro gutes Geld ein, wie aus dem Börsenprospekt hervorgeht: Das Unternehmen hat seinen Umsatz zuletzt von Jahr zu Jahr verdoppelt und kam 2013 auf 986 Millionen Dollar (719 Mio Euro). Der Gewinn lag bei annähernd 61 Millionen Dollar.

GoPro hatte bereits Anfang Februar erklärt, einen Börsenprospekt eingereicht zu haben. Dieser kann bei jungen Firmen jedoch so lange unter Verschluss bleiben, bis die Börsenaufsicht SEC ihn geprüft hat. Das erlaubt es, mögliche Ungereimtheiten vor der Veröffentlichung zu klären. Auch Twitter war bei seinem Börsengang im vergangenen Jahr diesen Weg gegangen.