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«Mutti» geht nicht nach New York

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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach Angaben ihres Sprechers keinerlei Ambitionen, UN-Generalsekretärin zu werden. Das "Luxemburger Wort" hatte Merkel als Nachfolgerin von Ban ins Gespräch gebracht.

Die Bundesregierung hat einen Bericht über ein angebliches Interesse von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an der Nachfolge von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zurückgewiesen. «Der Bericht im «Luxemburger Wort» entbehrt jeder Grundlage», teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch über den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Die Zeitung hatte unter Verweis auf Berliner Regierungskreise gemeldet, Merkel habe sich bei ihrem Besuch in Washington Anfang Mai als nächste Generalsekretärin der Vereinten Nationen ins Gespräch gebracht. Demnach wolle Merkel im Sommer 2016 – gut ein Jahr vor der nächsten regulären Bundestagswahl – als Nachfolgerin von Ban gewählt werden und das Amt zum 1. Januar 2017 antreten. Merkels Sprecher hatte schon vorher Gerüchte über ein vorzeitiges Ende ihrer Kanzlerschaft vehement dementiert. Merkel sei für die vollen vier Jahre der Legislaturperiode angetreten wurde betont.

Der Südkoreaner Ban kann nicht erneut für den Spitzenposten der UN antreten. Nach den ungeschriebenen Regeln bei der Besetzung dürfte diesmal wieder ein Europäer zum Zuge kommen. Das befördert die Spekulationen. So nennt das «Luxemburg Wort» auch den britischen Premierminister David Cameron als Kandidaten.