An allen elf Badestellen an luxemburgischen Flüssen und Seen ist der Sprung ins Wasser unbedenklich. Die Wasserqualität sei ausgezeichnet. Das geht aus einem Bericht der Europäischen Umweltagentur in Kopenhagen hervor, der am Dienstag in Brüssel veröffentlicht wurde. Europaweit erfüllten mehr als 94 Prozent der Badeorte die Mindestanforderungen.
Die Daten stammen aus dem Jahr 2013. Die beste Wasserqualität wies neben Luxemburg die Mittelmeerinsel Zypern auf. Hier wurden an allen Badestellen hervorragende Werte gemessen. Dichtauf lag die Insel Malta. Die Experten hatten Daten zu rund 22.000 Badestellen in den 28 EU-Staaten, der Schweiz sowie Albanien zusammengetragen. In Luxemburg wurden 11 Badeplätze einbezogen. Dabei wurden während der Badesaison 2013 Proben erfasst. Erhoben wurden die Daten von Behörden in den einzelnen Ländern. «Die Qualität europäischer Badegewässer hat sich in den beiden letzten Jahrzehnten durchaus verbessert», stellte der Chef der EU-Umweltagentur, Hans Bruyninckx, fest.
Belgien hat Probleme
An den beliebten Urlaubsstränden der Mittelmeerländer können sich Wasserratten in den meisten Fällen zumindest auf befriedigende Gewässerqualität verlassen. In Griechenland sind 99,2 Prozent der Küstenbadestellen in Ordnung, in Spanien 96,9 Prozent, in Italien 96,6 Prozent und in Frankreich 94,1 Prozent. In Deutschland haben 97,3 Prozent der 367 untersuchten Meeresstrände passable bis hervorragende Wasserqualität.
In Belgien wurden 3,5 Prozent der Badegewässer als mangelhaft bezeichnet. Im Nachbarland gibt es 113 Badegewässer. Zehn mussten aus gesundheitlichen Gründen geschlossen werden.
Zu Demaart
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