Bei einer Zollkontrolle auf der «Aire de Berchem» an der Autobahn A3 konnte vergangene Woche ein LKW von den Luxemburger Zollbeamten ermittelt werden bei dem die Frachtpapiere nicht in Ordnung waren. Da weder Fahrer noch Beifahrer genaue Angaben über die Ladung machen konnten, ihnen der Abladeplatz nicht genau bekannt war sowie wichtige Begleitdokumente fehlten, begleiteten die Beamten den LKW zum Centre Douanier in Howald. Dort wurde eine Röntgenkontrolle der Ladung vorgenommen.
" class="infobox_img" />Der Luxemburger Zoll stellt 14 Tonnen Zigaretten sicher. (Foto: SIP)
Beim Scannen durch den Röntgen-Lkw der Zollverwaltung wurde «Zigaretten-Alarm» ausgelöst, was die Bilder dann auch bestätigten. Bei der gesamten Ladung handelte es sich um über 14 Tonnen Zigaretten.
Da die Zigaretten allesamt unversteuert auf den luxemburgischen und vor allem französischen Schwarzmarkt gelangen sollten, wäre bei der Anzahl von rund 12 Millionen Zigaretten dem Fiskus zwischen 2 und 5 Millionen Euro an Verbrauchssteuern und eventuellen Zollgebühren entzogen worden, je nachdem ob es sich um Zigaretten aus der Europäischen Union oder um Drittlandsware gehandelt hätte. Die zu verhängende Strafe wird im Generalgesetz über das Zollwesen auf mindestens das fünffache der hinterzogenen Steuern angesetzt, also wenigstens 10 Millionen Euro.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können