Bahnreisende in Frankreich müssen an diesem Mittwoch wegen eines Streiktages mit erheblichen Verspätungen und Verbindungsausfällen rechnen. Auf manchen Fernverkehrsstrecken werde vermutlich nur ein Drittel der Züge fahren können, teilte die Bahngesellschaft SNCF zum Streikbeginn am Dienstagabend mit. Auch Verbindungen nach Luxemburg seien betroffen.
Vor allem auf der Linie 90 zwischen Thionville und Luxemburg-Stadt werden Störungen gemeldet. Zugausfälle und Verspätungen sind die Folge. Am Donnerstag wird der Streik weitergeführt.
#SNCF La #grève sera reconduite jeudi, confirme @SNCF_Direct http://t.co/d4v9cnbsfQ pic.twitter.com/6gAvIAbves
— Le Figaro (@Le_Figaro) 11. Juni 2014
Die Protestaktion richtet sich gegen eine von der Regierung geplante Bahnreform. Diese geht den Gewerkschaften nicht weit genug und konzentriert sich ihrer Meinung nach zu sehr auf Einspareffekte. Absicht ist es unter anderem, den 1997 ausgegliederten Netzbetreiber Réseau Ferré de France (RFF) wieder mit dem Bahnkonzern SNCF zusammenzuschließen.
Zu Demaart
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