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Siemens und Mitsubishi prüfen Angebot

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Der Elektrokonzern Siemens prüft mit dem japanischen Unternehmen Mitsubishi ein gemeinsames Angebot für Teile des französischen Alstom-Konzerns. Das teilte Siemens am Mittwoch in München mit.

Siemens holt im Ringen um den französischen Rivalen Alstom den japanischen Konkurrenten Mitsubishi Heavy Industries (MHI) mit ins Boot. Beide Unternehmen wollen bis zum Montag entscheiden, ob sie dem Verwaltungsrat des französischen Konzerns ein Übernahmeangebot vorlegen werden, wie Siemens und MHI am Mittwoch mitteilten. Nach dpa-Informationen soll an diesem Sonntag der Aufsichtsrat von Siemens zu einer Sitzung zusammenkommen.

«Ich begrüße die Bereitschaft von MHI, sich unseren Überlegungen anzuschließen», sagte Siemens-Chef Joe Kaeser. MHI-Chef Shunichi Miyanaga sagte: «Wir sind davon überzeugt, dass wir einen substanziellen Beitrag zu einer partnerschaftlichen Lösung für Alstom leisten können, der einen Mehrwert für alle beteiligten Parteien inklusive des Landes Frankreichs schaffen wird.»

Siemens liefert sich seit Ende April mit seinem US-Rivalen General Electric (GE) ein Tauziehen um Alstom. Die Amerikaner haben bereits ein Gebot abgegeben und wollen für die Energiesparte der Franzosen gut 12 Milliarden Euro auf den Tisch legen. Wie ein Angebot von Siemens und MHI aussehen könnte, war zunächst unklar.