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Tschechische Botschaft wird wieder öffnen

Tschechische Botschaft wird wieder öffnen

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Die Tschechen wollen in Luxemburg wieder eine diplomatische Vertretung eröffnen. Die Schließung vor zwei Jahren nannte Außenminister Zaoralek einen Fehler.

Die Botschaft der tschechischen Republik war Ende 2012 angeblich aus budgetären Gründen von der damaligen Mitte-Rechts-Regierung von Petr Necas geschlossen worden. Dabei hatte Tschechien eine Immobilie auf Limpertsberg erworben, die noch immer im Besitz des tschechischen Staates ist. Das genaue Datum der Wiedereröffnung wollte der Außenminister noch nicht preisgeben. Für die etwa 2000 Tschechen, die in Luxemburg leben bedeutet die Wiedereröffnung der diplomatischen Vertretung, dass sie ihre konsularischen Angelegenheiten nicht mehr in Brüssel erledigen müssen, sondern dies wieder in Luxemburg tun können.

Logo" class="infobox_img" />Der tschechische Außenminister nannte die Botschaftsschließung einen Fehler. (dpa)

Zaoralek hält sich auch noch bedeckt, wer der neue tschechische Botschafter in Luxemburg sein wird. Im Gespräch war vor einiger Zeit der ehemalige Finanzminister Jan Fischer. Aber er lehnte den Posten ab.

«Schließung war ein Fehler»

Über die Gründe der Neueröffnung wurde erklärt, dass Luxemburg eine wichtige politische und wirtschaftliche Rolle in der EU spiele. Jean-Claude Juncker sei im Begriff neuer EU-Kommissionschef zu werden. Er sei Luxemburger, ebenso wie die Familie des wohl bekanntesten tschechischen Königs und römisch-deutschen Kaisers Karl IV. Damit wolle er sagen, dass Luxemburg von jeher ein wichtiger Partner seines Landes sei, so Zaoralek.

Die Schließung der Vertretung vor fast zwei Jahren nannte Zaoralek einen Fehler. Die Botschaft von Kenia, die im Zuge von Sparmaßnahmen ebenfalls zugemacht worden war, soll auch wieder öffnen, erklärte der Außenminister. Vor zwei Jahren waren neben den Botschaften aus Luxemburg und Kenia auch die diplomatischen Vertretungen aus Venezuela, dem Kongo, Yemen und Costa Rica geschlossen worden. Sie sollen nach und nach wieder eröffnet werden. Des Weiteren sei die Eröffnung von weiteren Botschaften geplant, so Zaoralek.