In den Supermärkten und an den Markständen sieht man es, von den Obstbauern hört man es: Die Qualität und auch die Quantität der einzelnen Obstsorten übertreffen bei weitem die Erwartungen sowie die Erträge der letzten Jahre.
Sowohl was das aus dem Ausland importierte Obst als auch das in Luxemburg geerntete Obst angeht, notiert man eine hervorragende Geschmacksqualität. „Wir hatten im Frühjahr Glück mit der Wetterlage. Es war gut, dass wir nicht mit spät einsetzendem Frost zu tun hatten, so konnten sich die Blüten ungestört entwickeln. Die Bestäubung dieser Blüten setzte früh ein, was dazu führt, dass wir mit der Obsternte bei allen Sorten rund zwei Wochen früher dran sind als in den Vorjahren“, so ein Obstbauer.
Die Fülle des Angebots, ob aus dem Aus- oder auch aus dem Inland, wird unweigerlich dazu führen, dass die Preise in den nächsten Tagen und Wochen niedriger sein werden. Das betrifft mit Sicherheit die Kirschen, die Mirabellen, die Nektarinen und Pfirsiche. Die seit Tagen herrschenden sommerlichen Temperaturen und die vielen Sonnenstunden tragen zudem dazu bei, dass die Qualität der angebotenen Ware bei weitem das übertrifft, was wir aus den letzten Jahren gewohnt waren.
„Es kann sehr schnell anders aussehen“
„Das Einzige, was uns jetzt noch einen Strich durch die Rechnung machen könnte, ist ein schweres Unwetter mit Hagel. Wir haben Beispiele aus dem Ausland, wo innerhalb von wenigen Minuten in weiten Regionen nicht wieder gutzumachender Schaden angerichtet wurde. So was kann einen Obstbauern von einem Tag zum anderen in den Ruin treiben.“ „Zu wünschen wäre auch“, so der Obstbauer abschließend, „dass unsere Mitbürger eher auf in Luxemburg angebautes Obst und Gemüse zurückgreifen würden als auf importierte Ware.“
Zu Demaart
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