Donnerstag29. Januar 2026

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Die Angst vor dem WM-Schädling

Die Angst vor dem WM-Schädling
(dpa)

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Die brasilianische Landwirtschaft fürchtet die Einschleppung von Schädlingen durch WM-Touristen. USA-Touristen sind besonders gefährlich.

Während der Fußball-Weltmeisterschaft könnten durch Fans aus anderen Ländern unbemerkt 350 neue Parasiten eingeschleppt werden, teilte die Nationale Pflanzenschutz-Vereinigung Andef, ein Verband der brasilianischen Landwirtschaft, am Mittwoch mit. Das größte Risiko seien Touristen aus den USA. Sie könnten mit mitgebrachten Lebensmitteln 225 noch nicht in Brasilien vertretene Schädlinge ins Land bringen.

Auch die Einreise italienischer und französischer Fans macht die brasilianischen Bauern nervös. In den beiden Ländern gibt es laut Andef rund 120 Schädlinge, die in Brasilien bisher nicht aufgetreten sind. Sport-Meisterschaften steigerten das Risiko der Einschleppung von ausländischen Parasiten-Arten, teilte der Verband mit.

Zum Beispiel seien während der Olympischen Spiele 2008 in Peking 35 neue Parasiten nach China eingeschleppt worden. Der am meisten gefährdete Austragungsort Brasiliens sei Recife im Nordosten des Landes, erklärte der Verband. In der Region wird Zuckerrohr, Baumwolle und Kakao angebaut. Durch Fans der ausländischen Mannschaften könnten dort laut Andef 323 Schädlinge unbemerkt eingeschleppt werden.