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Mutsch wird aufgefordert zu handeln

Mutsch wird aufgefordert zu handeln
(dpa/Symbolbild)

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Im Neuropsychatrischem Zentrum in Ettelbrück hängt der Haussegen schief. Das Personal ärgert sich über die Verwaltung der Einrichtung. Die Gewerkschaften fordern Ministerin Mutsch auf, zu handeln.

Im «Centre hospitalier neuro-psychiatrique» in Ettelbrück herrschen laut den Gewerkschaften unhaltbare Zustände. Das Personal ärgert sich bereits seit längerem über seltsame Postenverteilungen innerhalb der Einrichtung. So seien Psychologen noch kurz vor ihrem Eintritt in den Ruhestand auf andere Posten versetzt worden. Parallel dazu seien rund 20 Pflegerinnen und Pfleger kurzfristig dazu aufgefordert worden, mit Wirkung zum 1. Juli 2014 in eine andere Abteilung zu wechseln, heißt es in einem Schreiben.

Die beiden Gewerkschaften OGBL und CGFP regen sich darüber auf, dass weder die Personalvertretung noch der gemischte Ausschuss in diese Entscheidungen eingebunden waren. Sie sprechen dabei von einem groben Verstoß gegen das Beamtendienst- und Arbeitsrecht. Diese sehen in solchen Fällen verbindliche Verhaltensregeln vor, so die beiden Gewerkschaften.

Eindringlicher Appell

OGBL und CGFP haben sich jetzt schriftlich an Gesundheitsministerin Lydia Mutsch (LSAP) gewendet. Dabei weisen sie auf die aus ihrer Sicht unhaltbaren Zustände beim Personalmanagement in Ettelbrück hin. Di Ministerin wird in einem eindringlichen Appell aufgefordert schnell zu handeln.

Die CHNP-Generaldirektion sieht die derzeitige Situation bislang gelassen. Direktor Marc Graas begründete vergangenen Woche die Personalversetzungen als Phase einer Neuorganisation.