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«Nice ist eine schwere Entscheidung»

«Nice ist eine schwere Entscheidung»

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SCHWIMMEN - Der Luxemburger Schwimmverband erntet derzeit voller Stolz seine Saat. Mit seinen professionellen Trainern zog die FLNS die „goldene Generation“ heran.

Laurent Carnol und Raphaël Stacchiotti konnten schon die Werbetrommel für Luxemburg rühren und mit Julie Meynen und Julien Henx stehen die nächsten Topschwimmer vor dem Sprung an die Spitze.

Der Düdelinger Henx hat vor einem Monat seine Abiturarbeiten geschrieben und steht jetzt vor einer neuen Orientierung. Mit dem Tageblatt unterhielt sich der 19-Jährige vor dem Championat an diesem Wochenende über das Jetzt und Morgen.

Tageblatt: Wie lief es beim Abitur?

Julien Henx: «Ich hatte ein gutes Gefühl, bis auf die Chemiearbeit, da war mit etwas flau im Magen. Leider hat mich mein Eindruck nicht getäuscht und ich habe mir ein Nachexamen in dem Fach eingehandelt.»

Wirst du rechtzeitig für die Meisterschaft in Form sein?

«Eher nicht, aber das hat zwei Ursachen. Natürlich konnte ich wegen dem Examen nicht so trainieren, wie ich es gewohnt bin. Das haben wir aber nachgeholt und ich starte beim Championat voll aus dem Training heraus. Ich habe viel trainiert, fühle mich müde und werde deshalb nur über 50 und 100 m an den Start gehen. Mein Augenmerk liegt diese Saison auf der Europameisterschaft im August. Das will nicht heißen, dass ich Titel nicht zu schätzen weiß. Besonders für die Staffeln mit meinem Verein werde ich voll motiviert sein.»

Wie sehen deine Zukunftspläne aus, im Visier hattest du Olympic Nice Natation?

«Das ist alles in der Schwebe, es ist keine leichte Entscheidung. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Da mein Examensergebnis noch nicht vorlag, konnte ich mich nicht an der Uni in Nice anmelden und jetzt ist es reichlich spät. Die Geschichte mit dem Nachexamen hat die Sachlage nun nicht vereinfacht. Aber ich war schon vor Ort und ich habe mit der Gruppe trainiert. Es war alles super und ich war vollauf begeistert. Auch der Trainer war von mir überzeugt und hält mir die Tür offen. Das kann aber nur klappen, wenn ich einen Studienplatz (Management, d.Red.) in Nice bekomme.»

Das ganze Interview mit Julien Henx lesen Sie in der Tageblatt-Freitagausgabe (27. Juni 2014) sowie als ePaper.