Das Ziel der Aktion ist, die Kernkapitalquote der Bank nicht zu reduzieren. Sie liegt derzeit bei 10,6 Prozent. Laut Wall Street Journal sollen weiter die Aktionäre den Preis dafür bezahlen, dass die Bank für die Umgehung von US-Embargos hart bestraft wird. Die Dividende für das Geschäftsjahr 2014 soll «substanziell» zusammengestrichen werden. Für das Geschäftsjahr 2013 hatte sie 1,50 Euro pro Aktie betragen.
Die US amerikanische Wirtschaftszeitung meldet weiter, dass in der kommenden Woche schon die BNP Paribas mit einer Anleihe an den Markt gehen werde, um die drohende Strafe, die in New York vorab mit 8,9 Milliarden Euro angegeben wird, zu bezahlen. Anleihe und Dividendenkürzung sollen dazu dienen, eine Kapitalerhöhung zu vermeiden.
Der Kurs der Aktie lag am Freitag bei 49,61 Euro. Der Aktienkurs hatte im Verlauf des Börsentages um 0,6 Prozent zugelegt. Seit dem 13. Februar hat die Aktie allerdings 20 Prozent an Wert verloren. An dem Tag hatte BNP Paribas eine Rückstellung in Höhe von 1,1 Milliarden Euro für eventuelle Strafen in in den USA bekannt gegeben.
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