Tageblatt: Sie sind ein Zahlungsdienstleister und keine Bank. Was ist der Unterschied?
" class="infobox_img" />Den QR-Code im Schaufenster scannen – das Produkt wird bezahlt und nach Hause geliefert.
" class="infobox_img" />Den QR-Code im Geschäft scannen und die Rechnung ist bezahlt.
Nils Winkler: „Wir sind eine ‚electronic money institution‘. Das heißt, wir bieten Transaktionen zwischen Individuen in einem geschlossenen System an.
Wir bieten keine Zinsen und keine Kredite an. Auch dürfen wir nicht mit dem Geld der Kunden spekulieren. Bei uns gibt es höhere Anforderungen an die Sicherheit. Die Risiken, die Bankgeschäfte mit sich bringen, sind bei e-money nicht möglich. e-money ist weniger anfällig für Betrug. Somit ist das Geld bei uns sehr sicher.“
Yapital war nicht von Anfang an eine Firma mit Sitz in Luxemburg. Warum sind Sie nach Luxemburg gekommen?
„Am Anfang war ich allein. Es mussten Leute eingestellt werden. Da haben wir eine Analyse aller möglichen Standorte in Europa gemacht. Wir haben uns angesehen, wie modern die Gesetze sind, wie gut die IT-Infrastruktur ist, wo es bereits Erfahrung in dem Bereich gab und wo wir qualifizierte Mitarbeiter finden können. Als Resultat lag Luxemburg sehr weit vorne. Auch die zentrale Lage in der EU war uns wichtig.
Dann haben wir den Standort hier seit zwei Jahren systematisch aufgebaut. Mittlerweile zählen wir 30 Mitarbeiter hier und das Geschäft wird vollständig von hier aus gesteuert. Wir haben hier mehr investiert – und mehr Mitarbeiter – als alle anderen unserer Branche zusammen.
Seit zwei Monaten ist die Luxemburger Yapital Financial AG nun die regulierte Mutter. Die Projektgesellschaft wurde vor drei Jahren in Hamburg gegründet.“
Was haben Sie zu verkaufen?
„Verkaufen nennen wir das nicht. Wir haben ein Angebot, um Geld zu ersetzen. Zurzeit steht der Konsument beim Bezahlen nicht im Fokus. Das machen wir anders. Wir wollen das Bezahlen von der Kette lassen.“
Das ganze Interview mit Nils Winkler lesen Sie in der Tageblatt-Montagausgabe (7. Juli 2014) sowie als ePaper.
Zu Demaart
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