Montag12. Januar 2026

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50 Meter Schutt haben sich gelöst

50 Meter Schutt haben sich gelöst
(Police)

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Auf der Bauschuttdeponie "Um Monkeler" hat es erneut einen Erdrutsch gegeben. Am Samstagabend setzten sich mehrere Tonnen Schutt in Bewegung.

Auf der Bauschuttdeponie «Um Monkeler» bei Ehlerange hat der Schutt am Samstagabend erneut nachgedrückt. Mehrere Tonnen an Boden und Schutt hatten sich in Bewegung gesetzt. Die Polizei spricht von einer Länge von rund 50 Meter. Es habe keine Gefahr bestanden, heißt es weiter. Ob der Erdrutsch im Bereich von verseuchtem Boden stattfand, weiß die Polizei nicht.

Mitte März lösten sich hunderte von Tonnen an Schutt an einem steilen Hang der Deponie. Durch den Druck der Schlacke wurde eine wichtige Verbindungsstraße zwischen Esch und Monnerich völlig zerstört. Auch wichtige Infrastrukturverbindungen wie Strom und Kommunikation müssen neu verlegt werden. Eine angrenzende Schuleinrichtung der «Education différenciée» (Edif) musste aus Sicherheitsgründen geschlossen werden.

Angst vor giftigen Stoffen

Bis heute ist unklar, was genau die Erdbewegung auslöste. Spekuliert wird, dass Grundwasser den Erdrutsch auslöste. In der umliegenden Dörfern geht seitdem die Angst um. Auf dem Gelände wurde seit 1995 unter anderem radioaktives Material entsorgt.

Das Umweltministerium sieht bislang keine Probleme. Die Schlackendeponie sei unter permanenter Beobachtung, so Umweltministerin Carole Dieschbourg. Von Gesundheitsministerin Lydia Mutsch hieß es im März: » Es besteht keine gesundheitliche Gefahr für die Bevölkerung. Wir haben alles unter Kontrolle, der Risikoberg ist ruhig.»