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Vulkan Bárdarbunga spuckt

Vulkan Bárdarbunga spuckt
(AP)

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Der Vulkan Bárdarbunga auf Island spuckt 60 bis 70 Meter hohe Lavafontänen. Für Flugzeuge besteht bislang keine Gefahr.

«Die Lava hat sich inzwischen über eine Fläche von sechs Quadratkilometern ausgebreitet», sagte ein Sprecher des isländischen Krisenzentrums der dpa. Ende August war der Vulkan zwei Mal ausgebrochen.

Die Zahl der Erdbeben sei zwischenzeitlich zurückgegangen. Mittwochfrüh habe die Erde aber wieder stärker geruckelt. «Wir hatten ein Erdbeben der Stärke 5,5», sagte der Sprecher. «Das heißt aber nicht, dass ein neuer Ausbruch bevorsteht.»

Experten beobachten seit Mitte August die entlegene Gegend um den Vulkan, der zu den größten der Welt zählt. Seit der Zeit brodelt und bebt der Bárdarbunga. Es könnte noch monatelang immer wieder Eruptionen geben. «Der Vulkan produziert aber weder Asche noch löst er Überschwemmungen aus», sagte der Sprecher. Deshalb könnten anders als beim Ausbruch des Gletschervulkans Eyjafjallajökull 2010 etwa Flugzeuge normal abheben.