Sie hat einen quadratischen Bildschirm mit abgerundeten Ecken. Es ist der erste Vorstoß von Apple in eine neue Produktkategorie seit dem iPad-Tablet vor über vier Jahren. «Wir glauben, dass dieses Gerät neu definieren wird, was die Menschen von dieser Produktkategorie erwartet», sagte Cook. Dafür sei mit Rücksicht auf den kleinen Bildschirm eine komplett neue Bedienung entwickelt worden.
Die einzelnen Apps werden mit runden Symbolen angezeigt. Die Uhr soll unter anderem Gesundheitsdaten sammeln und Kurznachrichten anzeigen. In die Steuerung ist der typische Drehknopf an der Seite eingebunden. Er dient zur Navigation auf dem Bildschirm und übernimmt auch die Rolle des Home-Buttons. Die Uhr gibt es ab 349 Dollar. Sie soll allerdings erst nächstes Jahr in die Läden kommen.
iPhone6
Apple setzt im Wettstreit um den Smartphone-Markt in Zukunft auf deutlich größere iPhones. Das Unternehmen kündigte am Dienstag zwei neue Modelle mit Display-Diagonalen von knapp 12 und knapp 14 cm) an. Sie heißen iPhone 6 und iPhone 6 Plus. «Sie sind größer, sie sind viel größer», sagte Marketingchef Phil Schiller bei der Präsentation in Cupertino. In den USA wird das Smartphone inklusive 2-Jahres-Vertrag ab 199 US-Dollar zu haben sein. Das iPhone 6 Plus gibt’s zu gleichen Konditionen ab 299 US-Dollar. Die beiden Geräte stehen ab 19. September in den Läden. Luxemburg ist nicht in der ersten Welle dabei. Apple verspricht, dass bis Ende des Jahres die iPhones in 115 Ländern verfügbar sein werden.
Konkurrierende Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android haben schon länger größere Displays. Apple sperrte sich bisher gegen diesen Trend. Der Konzern begründete dies mit einer schlechteren Bildqualität auf größeren Displays sowie der Notwendigkeit, das Smartphone leicht mit einer Hand bedienen zu können.
Bezahldienst soll Brieftasche ersetzen
Zudem stellte Apple eine digitale Geldbörse im neuen iPhone 6 vor. Sie ist als Alternative zu Bankkarten und Bargeld gedacht. Damit soll es reichen, das Telefon an das Lesegerät an der Kasse zu halten und die Zahlung per Fingerabdruck auf dem iPhone-Sensor zu bestätigen. Das System heißt Apple Pay. Es nutzt den Nahfunk-Standard NFC, auf den die Finanzbranche bei mobilen Bezahldiensten setzt. Apple Pay wird zunächst nur in den USA eingeführt.
Zu Demaart








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