Bei der 69. UN-Vollversammlung in New York hat der Luxemburger Premierminister Xavier Bettel das Engagement Luxemburgs im Kampf gegen die Terrortruppe Islamischer Staat bekräftigt. Es war die erste Rede Bettels vor den Vertretern der UN-Mitgliedsländern.
Luxemburgs Vertreter warnte vor einer zu großen Unentschlossenheit angesichts der Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von terroristischen Gruppen, allen voran der IS, verübt werden. Die IS habe nichts gemein mit dem Islam und sei kein Staat. Die Gruppe wolle nur sein Terror-Regime ausbreiten und die Region destabilisieren. Sein Land unterstütze deshalb alle Maßnahmen gegen die Terroristen und helfe mit, die Finanzierung der Terroristen zu unterbinden, der Radikalisierung vorzubeugen und den Zufluss ausländischer Terror-Kämpfer einzudämmen.
Zwei Völker, zwei Staaten
In der Palästina-Frage plädierte der Luxemburger Regierungschef für die Zweistaaten-Lösung. Nur so könnten beide Völker, Israelis und Palästinenser, in Frieden nebeneinander leben.
Die Krise in der Ukraine habe sich im Laufe der Zeit zu einem bewaffneten Konflikt entwickelt, bedauerte Bettel vor der UNO-Vollversammlung. 3.000 Tote seien genug. Man müsse den Blutvergießen jetzt ein Ende setzen und eine diplomatische Lösung für den Konflikt suchen.
Zu Demaart
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