
2013 wurde das geschichtsträchtige Arbed-Gebäude an der Avenue de la Liberté in Luxemburg-Stadt aus Kostengründen vom Stahlkonzern ArcelorMittal eingemottet. Laut RTL hat die Bank of China Kaufinteresse an dem Gebäude. Es ist von einem Kaufpreis in Höhe von 100 Millionen Euro die Rede. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es bislang nicht.
Das Arbed-Gebäude gegenüber dem Rousegäertchen wurde bis zur Schließung im vergangenen Jahr für Weiterbildungskurse der ArcelorMittal-Mitarbeiter genutzt. Es beherbergte ebenfalls Abteilungen der Informatik und Personalverwaltung. Die rund 200 Beschäftigten wurden damals in andere Räumlichkeiten am Boulevard d’Avranches in Luxemburg, am Schlassgoart in Esch-Alzette und auf Cloche d’or angesiedelt.
Das Sandsteingebäude war in den Jahren 1920 bis 1922 auf dem Plateau Bourbon errichtet worden und seitdem als Geschäftssitz des Stahlproduzenten Arbed, dann Arcelor und schließlich ArcelorMittal genutzt worden. Zuletzt diente es nur noch als Kulisse für die jährliche Militärparade.
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