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Daimler verkauft Tesla-Anteile

Daimler verkauft Tesla-Anteile

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Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat seine Anteile an Tesla verkauft. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem US-Hersteller von Elektroautos bleibe aber bestehen.

Durch den Verkauf der Anteile von rund vier Prozent habe der Konzern rund 780 Millionen Dollar (611 Millionen Euro) eingenommen, mit dem das operative Geschäft gestärkt werden solle. «Die Partnerschaft mit Tesla ist sehr erfolgreich und wird auch künftig fortgesetzt», erklärte der Daimler-Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche. Daimler-Finanzvorstand Bodo Uebber erklärte, das Unternehmen sei «mit der Entwicklung unserer Beteiligung an Tesla außerordentlich zufrieden.

Für unsere Partnerschaft und Zusammenarbeit ist eine Finanzbeteiligung an Tesla aber nicht notwendig». Deshalb habe sich Daimler entschieden, seine Anteile abzugeben. Thomas Weber, im Daimler-Vorstand zuständig für Konzernforschung und Entwicklung, betonte, Daimler habe «Tesla über viele Jahre als Start-up-Unternehmen unterstützt und viel von Tesla gelernt». Gleichzeitig habe Tesla vom Know-how des Daimler-Konzerns profitiert. «Die Zusammenarbeit mit Tesla ist ein Baustein unserer Aktivitäten auf dem Gebiet der Elektromobilität», betonte Weber. Daimler hatte im Mai 2009 einen Anteil von 9,1 Prozent an Tesla übernommen. 40 Prozent dieser Beteiligung wurden im Juli 2009 verkauft. Aufgrund von Kapitalerhöhungen bei Tesla hat sich die Beteiligung von Daimler auf zuletzt rund vier Prozent verringert.

Seit Ende Juni 2010 ist der auf Elektroautos spezialisierte US-Autobauer an der Börse notiert und dort ein Liebling der Anleger. Tesla hatte 2007 einen Sportwagen mit Elektroantrieb auf den Markt gebracht, der von Hollywoodstars wie George Clooney und Leonardo DiCaprio gefahren und dadurch bekannt wurde. Im Jahr 2012 stellte das Unternehmen die Limousine Model S vor, die mehr als doppelt so viel wie ein vergleichbares Auto mit herkömmlichen Motor kostet. Ein großer Kostenfaktor ist die Batterie. Tesla plant eine riesige Fabrik in Nevada und rechnet damit, dass die Herstellungskosten sinken werden.