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«Haben Sie Busch-Fleisch gegessen?»

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LUXEMBURG - Am Mittwochmorgen hängen Ebola-Warnplakate am Hauptbahnhof in Luxemburg-Stadt aus. Dort heißt es: "Gehen Sie nicht zum Arzt, rufen Sie den Notruf 112!".

Das Ebola-Virus grassiert in Westafrika. Die Angst, dass sich das Virus auch in Europa oder Luxemburg ausdehnt, ist groß. Nun reagierte die Aufsichtsbehörde für Gesundheitsfragen (Inspection sanitaire) des Gesundheitsministeriums.

Warnplakate

Dr. Pierre Weicherding von der Gesundheitsinspektion erklärte auf Nachfrage von Tageblatt.lu, dass die Ebola-Warnplakate zuerst am Flughafen Findel zu sehen waren. Sie sollen in erster Linie Flugreisende warnen. Da aber viele Reisende aus Brüssel oder Paris (Flughäfen mit Direktverbindungen aus Ebola-Risikoländern in Westafrika) per Zug nach Luxemburg einreisen, kam die Idee, diese Plakate ebenfalls im Hauptbahnhof in Luxemburg-Stadt auszuhängen.

Seit einigen Wochen ist bereits eine andere Ausführung jener Warnplakate mit blauer statt roter Farbe in Krankenhäusern und Arztpraxen zu sehen. Weitere Warnkampagnen seien zurzeit noch nicht geplant, so Weicherding.

Am Mittwochmorgen fanden Zugreisende große Warnplakate mit der Aufschrift «Ebola» auf rotem Hintergrund am Luxemburger Hauptbahnhof aushängen. Das Plakat richtet sich an Risikopersonen, wie jene, die in den letzten drei Wochen in Westafrika waren:

– «Waren Sie in den letzten drei Wochen in Guinea, Sierra Leone oder Liberia?».
– «Fühlen Sie sich krank oder haben Sie mindestens 38,5 Grad Fieber?».
– «Waren Sie in Kontakt mit mit einem Kranken, einem Tier oder einem toten Tier?».
– «Haben Sie Buschfleisch gegessen?».

Trifft eine dieser Warnungen zu, soll man nicht zum Arzt gehen, sondern den Notruf 112 anrufen, rät das Plakat. Bei Fragen kann man sich auch bei der Inspection sanitaire unter der Nummer +352 24 78 56 50 melden. darüber hinaus gibt es ausführliche Informationen zum Ebola-Virus auf der Webseite des Gesundheitsministeriums.