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Neue Züge für den Eurostar

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Die französische britische Eisenbahngesellschaft Eurostar hat in London das größte Investment in ihrer 20-jährigen Geschichte bekannt gegeben. Das Unternehmen will eine Milliarde Pfund investieren.

In Paris gibt es Bonbons, in London St. Pancras gibt es Kuchen und Häppchen. Eurostar feiert mit Aufmerksamkeiten seinen 20. Geburtstag. Pünktlich zum Feiertag stellte das Unternehmen seine neuen Züge vor. Sie werden von Siemens gebaut und sollen vom nächsten Jahr an fahren. Die Serie E320 wird von London durch den Tunnel auch nach Amsterdam und später nach Frankfurt fahren. Die Züge sind dem deutschen Intercity Express nachempfunden und sollen mit 200 Meilen fahren.

Gegen die Bestellung der Züge hatte es in Frankreich starke Proteste gegeben. Die Franzosen wollten keine Siemens Züge du hatten auch die Gerichte bemüht. Statt Siemens sollte Alstom das Geschäft machen. Die Bemühungen blieben ohne Erfolg.

Renovierungsprogramm

Die neuen Züge sind Bestandtteil eines umfangreichen Renovierungsprogramms im Wert von 1,3 Milliarden Euro über den Zeitraum von zehn Jahren. Dabei soll auch das stark kritisierte hässliche und unkomfortable Eurostar Terminal am Pariser Nordbahnhof modernisiert werden.

Die Eurostar Gesellschaft steht vor einem Wechsel im Kapital. Die britische Regierung, die einen Anteil von 40 Prozent am Kapital hält, will diesen Anteil verkaufen. Die britische Eisenbahnergewerkschaft kritisiert diese Absicht, weil es sich um einen lukrativen und strategischen Anteil handelt. Premier Cameron aber will mit diesem Erlös sein Haushaltsloch reduzieren.