Die drei großen Gewerkschaften in Luxemburg wehren sich gegen die Sparmaßnahmen der Regierung und fordern bei einem gemeinsamen Treffen am Donnerstagabend einen Dialog. «Diskutiert mit uns, sonst gehen wir auf die Straße», hatte Jean-Claude Reding, Präsident des OGBL, am Donnerstag gefordert.
Einen Tag nach den Forderungen in Dommeldingen, scheint die Regierung Einsicht zu zeigen und möchte die Vertreter der drei Gewerkschaften am Montagmorgen zu einem Gespräch empfangen.
In ihrer Schlussfolgerung am Donnerstagabend hatten die Gewerkschaften die Regierung dazu aufgefordert, ihr Sparpaket zu überarbeiten, zurückzuschrauben und Verhandlungen mit den Gewerkschaften aufzunehmen. Sollte die Regerung auf stur schalten, müsste sie sich, ebenso wie die Gewerkschaften auf harte Zeiten einstellen. Auf jeden Fall werde man nicht nachgeben bis diese Politik geändert werde.
Zu Demaart
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