Dienstag3. Februar 2026

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Podiumsplätze für Schweden und die USA

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Luxemburg war für fünf Tage der Mittelpunkt der internationalen Gastronomie. Mehr als 1.000 Küchenchefs zeigten ihr Können in einem spannenden Wettbewerb - dem Culinary World Cup - im Rahmen der 12. Auflage der Expogast.

Der Direktor der Luxexpo, Jean-Michel Collignon, konnte zur Abschlussfeier des weltweit beachteten Events 1.200 Gäste willkommen heißen, unter ihnen als Ehrengast Erbgroßherzog Guillaume sowie alle teilnehmenden Küchenchefs mit ihren Teams und einer großen Fangemeinde.

In seiner Ansprache unterstrich Collignon die Bedeutung des Salons Expogast und dem eingegliederten Wettbewerb der Kochnationalmannschaften. „Wir haben allen Teilnehmern einen Wettbewerb auf höchstem Niveau bieten können und unvergessliche Momente erlebt. Es bereitet uns große Freude, dass die Chefs ans andere Ende des Planeten zurückkehren mit unvergleichlichen Erinnerungen an Luxemburg“, so der Direktor im O-Ton.

Große Zufriedenheit klang auch aus den Worten von Nicolas-Luc Villeroy, Aufsichtsratsmitglied von Villeroy & Boch – Hauptsponsor des Events – der verlauten ließ, dass der Culinary World Cup und das Haus V&B für höchste Ansprüche in Sachen Qualität, Know-how, Kreativität und Innovation stehen.

Respekt

Eine Lobeshymne auf das Orgateam brachte Armand Steinmetz, Präsident des Vatel-Club Luxemburg aus, wobei er hervorhob, dass Luxemburg als kleiner Fleck auf der Weltkarte sich nicht vor anderen Ländern verstecken braucht.
„Was Luxemburg hier geboten hat, ist mehr als außergewöhnlich und verdient unser aller Respekt.“ So klang es aus dem Mund des Isländers Gissur Gudmundsson, Präsident des Weltverbandes der Köche (WACS).

Die Chefs rutschten bereits nervös auf ihren Stühlen, schnell wurden noch ein paar Selfies in die zum Teil ferne Heimat geschickt ehe die Showtruppe „Firedancers“ aus Frankfurt die Siegerzeremonie mit einer spektakulären und fulminanten Feuershow eröffneten.

Gekürt und geehrt wurden zunächst die Sieger der individuellen Kategorien (siehe nebenstehender Infokasten). Bei den Regionalteams ging die Goldmedaille an das „Stockholm Culinary Team“, groß war die Freude in der US-amerikanischen Mannschaft über Gold für George Casteneda im „Individual Cooking“, ebenso bei Rossano Vinciarelli aus Italien über Platz 1 in der Kategorie „Individual Pastry“, Spannung pur herrschte im vollbesetzten Auditorium als Erbgroßherzog Guillaume die Bühne betrat und die Jury die drei ersten Plätze beim „Culinary World Cup“ für die Nationalteams bekanntgab.

Lob für Luxemburger Team

Das Sternenbanner hielt zum zweiten Male Einzug, die US-Boys erkochten sich den dritten Podestplatz, große Enttäuschung war jedoch in den Gesichtern des schwedischen Teams zu erkennen: die Tre-Kronors hatten fest mit dem Sieg gerechnet. Grenzenloser Jubel brandete auf als es hieß: „And the winner is Singapur.“ Das Team aus Südostasien stürmte freudentrunken auf die Bühne und feierte enthusiastisch die Trophäe, die sie aus den Händen des Erbgroßherzogs entgegennahmen. Nach dem Titelgewinn 2010 konnte das Team Singapur somit seinen Titel verteidigen.

Zufriedenheit allenthalben herrschte aber auch im luxemburgischen Team. Das Statement von Teamchef Ben Weber war deutlich. „Silber und Bronze für unsere warme und kalte Platte, die gleiche Anerkennung auch für das Juniorteam. Ich kann mich nur wiederholen und wie im gestrigen Interview mit dem Tageblatt bestätigen, dass wir eine erstklassige Teamarbeit hingelegt haben und dies mit wesentlich bescheideneren Mitteln als große Nationen. Mein Dank gilt den Teams und vor allen Dingen dem Vatel-Club Luxemburg. Wir haben schon gemeldet für die IKA 2016 in Erfurt, auf ein Neues.“