Sonntag1. Februar 2026

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Über 3400 Flüchtlinge starben

Über 3400 Flüchtlinge starben

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Bei dem Versuch, nach Europa zu fliehen, sind in diesem Jahr nach Angaben der Vereinten Nationen bereits mehr als 3400 Menschen im Mittelmeer ums Leben gekommen.

Wie das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Mittwochmorgen bekannt gab, machten sich seit Januar 2014 mehr als 207.000 Menschen auf den gefährlichen Weg über das Meer. Mindestens 3419 Flüchtlinge starben dabei. Das sei ein neuer Rekord, erklärte das UNHCR.

Im Jahr 2011, inmitten der Umbrüche in der arabischen Welt, hatten sich den Angaben zufolge noch rund 70.000 Menschen auf den gefährlichen Weg über das Mittelmeer begeben. In diesem Jahr hätten sich die meisten Flüchtlinge von Libyen aus auf den Weg nach Italien und Malta gemacht, in der Hoffnung auf Arbeit und Frieden.

Das UNHCR bezeichnete das Mittelmeer als die mittlerweile «tödlichste Route der Welt». Das UN-Flüchtlingskommissariat veröffentlichte die Zahlen anlässlich einer zweitägigen Konferenz in Genf. Das UNHCR will dort ab Mittwoch über Hilfen zum Schutz von Flüchtlingen beraten, die die Meere überqueren.