Ende November hatte die Staatsanwaltschaft Lebenslänglich für den «Silvestermörder» beantragt. Im Berufungsvefahren am Mittwoch hat das Gericht René D. zu Lebenslänglich verurteilt. Der Mann hatte in der Silversternacht 2009/2010 im Bahnhofsviertel von Luxemburg-Stadt kurz hintereinander zwei Männer mit einem Revolver Kaliber 22 «long rifle» erschossen. Er stritt die blutige Tat immer wieder ab.
In erster und in zweiter Instanz erklärte der Angeklagte, die Schussverletzung an seiner Hand würde nicht von der Tat stammen. Er habe sich diese Verletzung zu einem früheren Zeitpunkt zugezogen und streitet jede Tatbeteiligung ab. In erster Instanz verließ der Angeklagte zusammen mit seinem damaligen Verteidiger den Prozess am ersten Verhandlungstag.
Die Tatwaffe ist bis heute nicht gefunden worden. Auch ist das Motiv der Tat ist nicht geklärt. Die Ermittler vermuten allerdings, dass es sich um einen Streit im Drogenmilieu handelte. Angeblich soll es um 150 Gramm Kokain gegangen sein.
Zu Demaart
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