Dienstag20. Januar 2026

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783 fordern ihr Recht auf Löschung ein

783 fordern ihr Recht auf Löschung ein
(dpa/Symbolbild)

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Bürger aus Luxemburg haben seit Mai die Löschung von 783 Links aus Google-Sucherergebnissen beantragt. 287 wurden tatsächlich entfernt.

Seit Ende Mai wurden weltweit 686.837 Anträge zur Löschung aus Google-Sucherergebnissen beantragt. Nur 189.018 wurden tatsächlich von dem US-Konzern entfernt. Das geht aus Zahlen hervor, die Google am späten Montagabend in seinem Transparenzbericht veröffentlichte. Danach wurden aus Luxemburg 783 entsprechende Anträge eingereicht. 287 wurden tatsächlich gelöscht.

Aus Deutschland sind seit Mai mehr als 31. 700 Anfragen eingereicht worden. Fast jeder zweite Link wurde daraufhin von Google entfernt. Aus Frankreich kamen etwas mehr Anfragen als aus Deutschland, dort war die Erfolgsquote allerdings etwas geringer. Im europaweiten Durchschnitt lag sie bei gut 40 Prozent.

Facebook

Die Anträge verteilen sich über viele verschiedene Websites. Der am häufigsten betroffene Anbieter ist demnach Facebook mit 4814 aus den Suchergebnissen entfernten Links. Auf Youtube entfallen 2946.

Die Informationen selbst müssen von den Urhebern nicht entfernt werden. Nur die Verweise auf die Inhalte tauchen dann nicht mehr in der Google-Suche auf. Es geht um Informationen, die nicht mehr relevant sind oder das Recht auf Privatsphäre verletzen.

Seit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs sind Suchmaschinen verpflichtet, auf Antrag Verweise aus ihre Suchergebnissen zu entfernen, die die Privatsphäre der Menschen verletzen.