Am Dienstagmorgen mussten Zugreisende in Luxemburg viel Geduld aufbringen. Insbesondere die Strecken in Richtung Süden und Westen waren teils erheblich gestört. Gefrorene Weichen als Ursache, wie anfangs vermutet, konnte nicht bestätigt werden.
Unseren Informationen zufolge soll die Ursache für die Verspätungen und Ausfälle einen anderen Grund haben. Ein Lokführer in Kleinbettingen soll am frühen Dienstagmorgen ein Signal missachtet haben. Dadurch löste sich ein Alarm aus, der die Störungen auf dem Streckennetz verursachte. Die CFL wollte diesen Hergang auf Nachfrage von Tageblatt.lu nicht bestätigen.
«Technisches Problem»
Offiziell liege ein «technisches Problem bei der Signalisierung» vor. Daraufhin wurden die üblichen Sicherheitsmaßnahmen getroffen, die in einem solchen Falle vorgesehen sind, so ein Pressesprecher der CFL. Es handele sich um ein punktuelles Problem.
Falls es sich dennoch um ein «Nichtbeachten eines Signals» handele, könne man dies jetzt noch nicht sagen. Dies müssten Ermittlungen bestätigen.
Strecke frei
Kurz vor 11.00 Uhr am Dienstag war das «Problem an der Weiche» in Bettemburg gelöst. Der Zugverkehr sollte dort wieder langsam zum normalen Ablauf übergehen. In Kleinbettingen war zu diesem Zeitpunkt das «technische Problem» noch nicht behoben, so die CFL.
Die Züge nach Brüssel mussten im Bahnhof Kleinbettingen warten, bis sie «auf Befehl» durchgelotst werden konnten. Dies hatte Verspätungen zur Folge. Am Morgen konnten bereits zwei Züge auf diese Weise ihre Weiterfahrt nach Brüssel fortsetzen. Die Regionalzüge, die nur bis Arlon fahren, wurden ab dem Bahnhof Kleinbettingen durch Busse ersetzt.
Zu Demaart
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